~Floating layers~Farben die mein Leben beschreiben, weil mein Leben sonst wundervoll farblos ist. Farben sind als Gedanken weit schöner als auf Wänden, Stoffen und Papier...

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Ich bin nicht gut darin mit Dingen aufzuhören, die Spaß machen. Aufhören zu trinken, wenn noch Wein da ist; aufhören zu glotzen, wenn es spannend ist; aufhören zu spielen, wenn es fesselnd ist; aufhören zu schlafen, wenn es traumhaft ist; aufhören zu kuscheln, wenn es erfüllend ist. Ich kann das nicht.
Und es ist auch egal, ob es neben dem Spaß, dem guten Gefühl, auch noch negative Empfindungen gibt, solange der Spaß existiert siegt die Trägheit.
Der Spaß, das gute Gefühl, ist ein warmes Pulsieren, das Körper und Geist verbindet. Es kommt auf, wenn etwas interessant ist und mir Erkenntnis schenkt, oder wenn etwas Schön ist und in mir Bewunderung auslöst, und ganz besonders wenn ich durch Körperkontakt spüre, dass jemand anderes diese Regungen in Bezug auf mich erfährt.

"Es ist so schön - es ist verboten!
Es ist so schön - es ist verboten!
Es ist so schön - es ist verboten!
Es ist so schön - ach Scheiß auf Verbote!" Hans-A-Plast

Nur Einsicht lässt mich daran arbeiten und hoffen, dass eine Änderung eintritt. Verbote nähren nur Trotz und Neugier. Ich bin exzessiv. Ich will so intensiv leben, soviel erfahren und genießen wie nur irgend geht. Aber ich will niemanden verletzen, enttäuschen oder verärgern deshalb.

Kommunikation ist so wichtig. Die Art und Weise wie ein Wunsch konzeptualisiert und kontextualisiert wird entscheidet schließlich, ob er als dreiste Forderung, freundliche Bitte, höflicher Vorschlag oder gutgemeinter Ratschlag aufgefasst wird.
Manipulation ist so einfach. Sie mit Absicht nicht anzuwenden und stattdessen durch Authentizität zu ersetzen, die trotzdem den Gegebenheiten der Gesprächssituation angmessen Rechnung trägt, ist die wahre Kunst. Und ich weiß nicht, ob ich sie schon gemeistert habe...

Wieviel Ehrlichkeit ist produktiv? Schon zeitlich ist es nicht möglich alles zu kommunizieren oder gar sprachlich zu kodieren, vom Verständnisaspekt mal ganz abgesehen. Wonach kann ich entscheiden welche Informationen ich weglasse? Relevanz, klar, aber die setzt jeder unterschiedlich. Dinge nicht explizit zu benennen und sich darauf zu verlassen, dass sie im Subtext transportiert werden birgt das (verschleiernd gewollte..?) Risiko des Missverständnisses.

Gibt es universelle Kategorien für soziale Beziehungen? Kann es überhaupt welche geben? Was ist mit universeller Moral? Die Wertung verschiedener Grundsatzkonzepte ist doch das, was die Handlungsanweisungen bedingt! Höflichkeit oder Ehrlichkeit, Status oder Kontakt, Individualität oder Gemeinschaftlichkeit.
Und alles ständig im Fluss der Bedeutungsverschiebung...
Und alles der subjektiven Interpretation ausgesetzt...

Was bedeutet das jetzt für das konkrete Handeln von mir persönlich? Was ist meine Wertung der Grundsatzkonzepte, wo doch alles relativierbar ist? Ist eine rationale Auseinandersetzung mit dieser Frage dann überhaupt noch zielführend oder gibt das Herz die Richtung an? Ist dort nicht auch alles dynamisch und flexibel in seiner Lebendigkeit?

Liebe ist die Konstante. Liebe, Respekt und Authentizität. Dass Respekt und Authentizität in einem Spannungsverhältnis stehen ist befruchtend, wenn es in Liebe aufgespannt wird.
17.8.16 19:33
 
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